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Vibrationsplatten Test-Überblick, Vergleich, Erfahrungen und Kaufberatung 2019/2020

Vibrationsplatten sind in den letzten Jahren immer moderner geworden. Es gibt sie in Diskountern zu kaufen, online und auch in Fitnessstudios erfreuen sie sich an äußerster Beliebtheit. Zugegeben, der Gedanke ist sehr verlockend, dass die Muskeln trainiert werden, ohne das man viel dafür tun muss. Doch wie funktionieren sie genau und wie verwendet man sie richtig? Fragen über Fragen, die in folgendem Text ihre Antworten finden.

Was ist eine Vibrationsplatte?

Eine Vibrationsplatte ist ein relativ einfaches elektronisches Gerät, welches ähnlich aussieht wie ein Stepboard, jedoch mit Elektronik im Unterbau. Darauf ist eine rutschfeste Platte befestigt, die meist mithilfe von einer Fernsteuerung zum vibrieren gebracht wird. Die Vibration kann dann in Stufen gesteigert werden. Oftmals sind Haltestangen an der Seite oder vorne angebracht, um einen besseren Halt zu bieten. Manche Vibrationsplatten sind mit Trainingsbändern für die Arme ausgestattet, damit diese noch effektiver trainiert werden.

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Inhalte

Wie funktioniert eine Vibrationsplatte?

Eine Vibrationsplatte hat stets dieselbe Bewegung: auf und ab oder von links nach rechts. Diese Vibration wirkt wie ein Beschleunigungsreiz für den Körper und die Muskeln werden bewegt. Durch die Beschleunigung wirken G-Kräfte auf den Körper, beim Aufheben der Platte fühlt man sich schwerer und beim absenken leichter. Dieses Phänomen ist auch bei einem Aufzug zu beobachten, nur das bei einer Vibrationsplatte das Ganze viel schneller passiert.

Anheben

Beim Anheben der Platte wird der Körper zunächst beschleunigt und dadurch fühlt sich dieser erstmal schwerer. Dadurch werden die Muskeln und Knochen einer höheren Belastung ausgesetzt. Manche Vibrationsplatten schaffen eine Kraft von 30 G (zum Vergleich ein Aufzug hat 1,2 G).

Absenken

Durch das Absenken der Platte wird eine Dehnung der Muskeln und Sehnen bewirkt, was einen automatischen Reflex auslöst, sodass diese wieder zusammengezogen werden.

Die Vibration wirkt da am stärksten, wo sie eingeleitet wird. Das heißt, wenn man auf der Platte steht, an den Beine, an den Waden und an den Oberschenkeln. Es können aber auch andere Körperpartien trainiert werden.

Welche Arten von Vibrationsplatten gibt es?

Wie bei jedem herkömmlichen Sportgerät gibt es auch bei den Vibrationsplatten verschiedene Modelle und Arten. Abgesehen von dem Preis unterscheiden sie sich in folgenden Merkmalen:

  • Einfach Vibrationsplatte
  • Vibrationsplatte mit Säule

Die einfache Vibrationsplatte

Diese Platten zeichnen sich vor allem dadurch aus, dass sie wenig Platz einnehmen und meist günstiger sind. Für dieses Format benötigt man mehr Koordination und Balance. Die einfachen Vibrationsplatten lassen sich aber gut z.B. unters Bett schieben und sind meistens preiswerter und auch schon bei Discountern erhältlich. Jedoch sind sie in ihren Anwendungsbereichen beschränkt und es sind nicht alle Übungen durchführbar.

Vibrationsplatten mit Säule

Die Vibrationsplatten mit Säule erinnern optisch eher an einen Crosstrainer und besitzen ein zusätzliches Standbein für zusätzliche Stabiliät. Diese Geräte sind meist schwerer, aber auch gleichzeitig belastbarer. In der Säule befindet sich meist ein Trainingscomputer, der die Zeit, den Kcal-Verbrauch etc. anzeigt. Bei diesen Geräten können in der Regel alle Übungen durchgeführt werden und sie zeichnen sich durch einen stärkeren Motor aus.

Arten der Vibrationen

Neben den unterschiedlichen Vibrationsplatten gibt es zusätzlich noch unterschiedliche Vibrationsarten, die unterschiedliche Muskeln trainieren können.

Vertikales Vibrationssystem

Das vertikale Vibrationssystem bewegt sich ausschließlich von oben nach unten. Einige empfinden das als monoton und wenig effektiv, da es lediglich die Muskeln entlang der Körperachse trainiert.

Drei-Dimensionales Vibrationssystem

Bei dem Drei-Dimensionalen Vibrationssystem werden vertikale und horizontale Vibrationen erzeugt. Dadurch werden viele Muskelgruppen trainiert und ein Trainingseffekt verbessert.

Wipp Vibrationssystem

Das Wipp Vibrationssystem ist das effektivste aller Vibrationssysteme. Es passt sich am besten an das Training an, da es einen menschlichen Bewegungsablauf nachahmt bzw. verstärkt.

Wo liegen die Vor- und Nachteile einer Vibrationsplatte?

Vorteile

  • es ist sowohl als Trainingsgerät als auch zum Entspannen zu nutzen
  • die Muskulatur wird lockerer und wird besser durchblutet
  • sie können eine Stärkung der Knochen bewirken
  • ein Training kann intensiviert werden

Nachteile

  • es ersetzt kein Training nur durch das darauf stellen
  • Übungen sind begrenzt

Was sollte ich beim Kauf einer Vibrationsplatte beachten?

Vor dem Kauf einer Vibrationsplatte sollte man sich Gedanken machen, welche Eigenschaften einer Vibrationsplatte für einen selbst wichtig sein könnten. Es lohnt es sich auf jeden Fall, wenn man sich vorab informiert. Über folgende Punkte sollte man sich informieren:

Vibrationsplatte mit oder ohne Säule

Diese Frage ist vorab die Wichtigste und legt den Grundstein des Kaufes.
Vibrationsplatten mit einer Säule sind deutlich kompakter, haben meist einen stärkeren Motor und eine größere Übungsvielfalt ist möglich. Bei den Vibrationsplatten ohne Säule stehen jedoch die Kompaktheit und der niedrigere Preis deutlich im Vordergrund.

Welche Motorleistung sollte die Vibrationsplatte haben?

Für eine Vibrationsplatte reicht ein Motor mit 200 Watt aus. Bessere und damit auch teurere Produkte besitzen noch einen sog. AC-Motor (Wechselstrommotor), welcher speziell für Vibrationsplatten geeignet ist. Er bewirkt zudem, dass die Platte leiser vibriert, was einen zusätzlichen Vorteil bietet.

Welche Vibrationsbewegung eignet sich?

Hier sollte man sich im Klaren sein, welche Muskelngruppen man trainieren möchte. (Siehe Arten der Vibration)

Welches Gewicht und welcher Stand sollte die Vibrationsplatte haben?

Eine Vibratonsplatte mit Säule sollte mindestens 50 kg wiegen, damit ein guter Stand gewährleistet wird. Hingegen Vibrationsplatten ohne Säule wiegen meist keine 30 kg, was das Fortbewegen deutlich erleichtert. Die meisten Geräte sind in der Regel für etwa 150 kg ausgelegt, wobei die mit Säule etwas mehr aushalten, als die ohne.

Welche Vibrationsplatte hat die Beste Schalldämpfung?

Geräte mit dem AC-Wechselstrom Motor bietet sich vor allem für Mietwohnungen an. Manche Vibrationsplatten haben eine Technologie in sich, die sich Schwingungsdämpfung von Vibrationen nennt. Diese bewirkt, dass die Vibrationen abgedämpft werden und das Gerät leiser ist. Vibrationsdämpfmatten können zusätzlich helfen, damit die Nachbarn nicht belästigt werden.

Aus welchem Material sollte sie bestehen?

Gute Vibrationsplatten sollten aus Fieberglas, Metall oder Stahl bestehen, da diese eine längere Lebensdauer und eine höhere Vibrationsdämpfung haben. Metalle bieten zudem den Vorteil, dass die Vibrationen besser auf den Körper übertragen werden.

Vibrationsplatte im Test

Welche Einstellungsmöglichkeiten sollte die Vibrationsplatte haben?

Bei Vibrationsplatten ohne Säule sollte eine Fernbedienung vorhanden sein, damit man sich während der Nutzung nicht ständig bücken muss. Bei Vibrationsplatten mit Säule sind in der Regel zwei Bedienelemente vorhanden: einmal oben an der Säule für Übungen im Stehen und dann unten an der Säule für Übungen im Sitzen oder Liegen.
Produkte mit Säule haben meist mehr Programme und eine höhere Intensität in der Vibration.

Welche Vor- und Nachteile bestehen bei einem Onlinekauf von Vibrationsplatten?

Vibrationsplatten können online erworben werden. Auch hier gilt: vorher Informieren und vor allem vergleichen, denn die Produkt- und Preisspanne ist hier sehr groß.

Vorteile

  • Produktvergleich auf einem Blick
  • Preise können besser verglichen werden
  • Die Auswahl ist größer
  • Das Einkaufen ist stressfreier
  • In der Regel gibt es bessere Produktbeschreibungen

Nachteile

  • Kein Ausprobieren vor dem Kauf
  • Man kann nicht sofort loslegen
  • Versandkosten müssen bezahlt werden
  • Reklamationen sind manchmal schwieriger
  • Unsicherheiten beim Kauf

Wie wirkt das Training mit der Vibrationsplatte

Im Grunde ist das Training mit der Vibrationsplatte das Prinzip: durch das Rütteln reagiert der Körper mit Muskeln. Das heißt, durch die Bewegungen werden Muskeln angespannt oder gelockert. Je näher sich die Muskeln auf der Vibrationsplatte befinden, desto stärker werden sie beansprucht. Das Vibrieren sollte man lediglich leicht spüren und am Anfang sollte man nicht mehr als 2×20 Minuten pro Woche machen.
Bei normalen Bewegungen werden meist nur 60 Prozent aller Muskeln beansprucht, die anderen 40 Prozent dienen der Stabilität des Körpers. Durch die Vibration werden auch diese anderen 40 Prozent benützt, sodass fast alle Muskeln beansprucht werden.

Kann ich mit einer Vibrationsplatte abnehmen?

Nein. Das Training mit der Vibrationsplatte kann lediglich dabei unterstützen Muskelgruppen zu stärken. Das ersetzt aber nicht das Training.

Welche Grundsätze gelten beim Trainieren mit einer Vibrationsplatte?

  • Die Vibration sollte nicht den Kopf erreichen, es kann sonst zu Kopfschmerzen kommen
  • Vorsicht auch bei zu starker Vibration an den Gelenken – Stärkeres Beugen entzerrt die Belastung
  • Man sollte auf den Körper achten und die Muskeln immer wieder anspannen
  • Wenn einem eine Übung nicht taugt, sollte man diese lassen
  • Man sollte trotzdem ausreichend trinken, da das Nervensystem stark beansprucht wird
  • Die Vibrationsplatte kann auch zum Aufwärmen benutzt werden

Welche Muskeln werden trainiert?

Im Prinzip können mit der Vibrationsplatte jede Muskelpartie trainiert werden. Egal, ob es durch das Stehen, Sitzen oder auch mit den Händen erfolgt. Es werden die tiefsten Muskeln trainiert, die sonst nur Stützfunktionen haben. Je näher die Muskelgruppe der Vibrationsplatte ist, desto besser wird diese trainiert.

Welcher Trainingsplan eignet sich für eine Vibrationsplatte

Wenn man mit dem Trainieren anfängt, gilt der Grundsatz: Mit leichtem Einfachen anfangen, mit schwerem Komplexen aufhören. Das heißt, am Anfang sollten einfache Übungen bevorzugt werden, da sich der Körper erst an das Training gewöhnen muss. Am Anfang reichen zwei bis drei einfache Übungen für etwa 10 Minuten gesamt, zweimal die Woche. Das kann dann von Woche zu Woche gesteigert werden, bis man etwa bei 3×30 Minuten pro Woche angekommen ist. Es lohnt sich, auch Experten zurate zu ziehen, damit die Haltung optimal ist und die Übungen auch korrekt durchgeführt werden.

Nach jedem Training sollte eine Pause von etwa 48 Stunden eingehalten werden, damit sich die Muskeln regenerieren können.

Gibt es einen Vibrationsplatten Test von Stiftung Warentest? Welches Modell ist der Testsieger?

Bisher hat das Testmagazin Stiftung Warentest noch keinen Vibrationsplatten Test mit einem Testsieger durchgeführt. Da das Produkt immer beliebter wird, wird dies voraussichtlich in naher Zukunft nachgeholt werden. Wir werden dann hier über den Test mit den Testergebnissen und dem Testsieger berichten.

Welche Übungen eignen sich für den Bauch?

Auf den Vibrationsplatten können auch Übungen für den Bauch durchgeführt werden.

  • Man setzt sich auf die Vibrationsplatte, zieht die Beine an und hält sie für ca. 10 Sekunden angewinkelt in der Luft. Zur Entspannung werden sie wieder abgestellt
  • Man legt sich auf die Vibrationsplatte (evtl. mit Kissen) und dann winkelt man die Beine in der Luft an und man zieht den Oberkörper an wie bei klassischen Sit Ups

Die Übungen werden mehrmals wiederholt.

Welche Vibrationsplatte eignet sich bei Osteoporose?

Bei einer bestehenden Osteoporose sollte auf spezielle Therapie Vibrationsplatten zurückgegriffen werden. Fitness Vibrationsplatten haben zu hohe Schwingungen und setzen den Körper zu hohen Reizen aus. Therapie Platten sind hingegen mit kleinen und schwächeren Reizen ausgestattet, was der Osteoporose wiederum zugutekommt.
Hier ist es wichtig, dass das Training konsequent durchgeführt wird.

Vibrationsplatten bewirken bei einer Osteoporose, dass sich die Knochen weiter abbauen und dass sich die vorhandenen stärken. Zudem verhelfen sie zu einem sicheren Stand und einem verbesserten Gangbild.

Ausführliche Informationen zu dem Thema „Vibrationsplatten und Osteuporose“ finden Sie unter diesem Link.

Können Vibrationsplatten gesundheitsschädlich sein?

Prinzipiell nein. Jedoch ist bei manchen Krankheitsbildern der Arzt zu konsultieren, vor allem wenn man unter Epilepsie, einen Herzschrittmacher oder ein künstliches Gelenk besitzt oder auch schwanger ist.

Gefahr besteht lediglich, wenn die Übungen falsch durchgeführt werden oder man dem Körper am Anfang zu viel abverlangt. Dann können Schmerzen, Verspannungen oder auch Verletzungen die Folge sein.

Weiterhin sollte Trainingsanfänger darauf verzichten,  nur mit Vibrationsplatten zu trainieren, da es ansonsten zu einer einseitigen Muskelbelastung kommen kann.

Vibrationsplatte von Aldi und Lidl im Test?

Der Discounter Aldi hat vor einiger Zeit ein Vibrationsboard auf den Markt gebracht. Der Preis lag damals bei etwa 130 Euro, was vergleichsweise günstig ist. Aktuell (11.1.2019) ist die Vibrationsplatte nach unseren Informationen allerdings nicht mehr erhältlich. Ein Video zu der Vibrationsplatte von Aldi finden Sie hier:

Vibrationsplatten Test – Übersicht und Vergleich – das Fazit

Vibrationsplatten sind eine gute Ergänzung zu Training, ersetzen jedoch keines. Die Vielfalt an Platten macht es schwierig, sich für eine zu entscheiden, daher lohnt sich der Vergleich auf namhaften Seiten.

Die durchgeführten Übungen sollten von Fachleuten kontrolliert werden, damit Verletzungen vorgebeugt wird und sich ein Trainingseffekt einstellt.

Bei der Kaufentscheidung hilft häufig ein unabhängiger Vibrationsplatten Test.

Weiterführende Links und Quellen:

 



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Kommentare

Jeschke 25. Juli 2019 um 12:32

Wirkt sich das Training nachteilig aus, wenn man einen Prostatatumor hat ?

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