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Wasser-Rudergerät Test-Überblick, Testsieger, Erfahrungen, Vergleich und Kaufberatung 2020/2021

Im Fitnessstudio oder Homegym stehen dem Trainierenden nur wenige Geräte zur Verfügung, um mit dem Aufwärmtraining zu starten. Entweder greift die Person zu einem Laufband und erfährt Knieschmerzen durch den dauerhaften Aufprall, stellt sich auf einen Stepper und hat am darauffolgenden Tag enormen Muskelkater im Gesäß oder wählt einen Crosstrainer, auf dem das Laufen unnatürlich wirkt. Die Lösung für das ,,Aufwärmproblem“ stellt das Rudergerät dar, das den ganzen Körper trainiert und als Wasser-Variante besonders effektiv ist.

Hier finden Sie:
  • Eine ausführliche Kaufberatung für aktuelle Wasser-Rudergeräte
  • Eine Zusammenfassung von unabhängigen Wasser-Rudergerät Tests und Erfahrungen von angesehenen Testmagazinen wie Stiftung Warentest oder Ökotest mit den jeweiligen Testsiegern
  • Einen Vergleich der unserer Meinung nach aktuell besten Wasser-Rudergeräte (für Anfänger und Fortgeschrittene) von beliebten Marken wie Fitengine, Decathlon, Aldi, Christopeit, Lidl, Sport Plus, Real, Netto, Tedi, Skandika usw. auf dem Markt
  • Aktuelle Preise und Preisvergleiche für Wasser-Rudergeräte sowie Tipps, um ein Wasser-Rudergerät für das Fitnesstraining oder zum Abnehmen günstig online zu kaufen
Wasser Rudergerät Test

Wasser Rudergerät Test und Vergleich

Die aktuellen top 7 Bestseller für Wasser-Rudergeräte im Vergleich:

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Wasser-Rudergerät von Waterrower im Test:

Was ist ein Wasser-Rudergerät?

Ein Wasser-Rudergerät ist vergleichbar mit einem herkömmlichen Rudergerät, bis auf das fehlende Schwungrad, den Luftwiderstand oder den Magneten. Es besteht aus einem Wassertank, einem Griff und einer Bahn, auf der der Trainierende sich vor- und zurückzieht. Anders als herkömmliche Rudergeräte, besteht das Wasser-Rudergerät vorwiegend aus Holz und ist so nicht nur umweltfreundlich, sondern auch langlebig.

Wann ist der Einsatz sinnvoll?

Der Einsatz eines Wasser-Rudergeräts ist sowohl im Fitnessstudio als auch im Homegym sinnvoll. Das Gerät dient dabei nicht nur als Trainingsgerät, sondern auch zum Aufwärmen, je nach Trainingsstand. Daher ist der Einsatz für das Warm-up geeignet, um den Kreislauf in Schwung zu bringen, als Cool-Down, um ihn nach einem anstrengenden Training wieder herunterzubringen und als Partner für Krafteinheiten, wenn die Bewegung besonders schnell ausgeführt wird.

Welche Muskeln werden trainiert?

Der Vorteil des Wasser-Rudergeräts ist, dass es fast alle Muskeln trainiert und somit ein Ganzkörpertraining darstellt. Durch den beweglichen Schlitten kann der Trainierende seine Beine entweder nur durchbluten und hauptsächlich das Gewicht aus den Armen ziehen oder er nutzt diese beim Training auf dem Gerät mit und drückt sich von der Fußplatte ab.

Weiterhin trainiert das Wasser-Rudergerät die Ober- als auch Unterarme durch das Festhalten und Ziehen des Griffs und gleichzeitig die Rückenmuskulatur. Diese fixiert die Schultern und verhindert, dass der Trainierende nach vorn kippt, sondern mit einem geraden Rücken auf dem Sitz bleibt.

Folgende Muskeln sind während des Trainings mit dem Wasser-Rudergerät aktiv:
  • Waden- und Schienbeinmuskeln
  • Oberschenkelrückseite und Vorderseite
  • Gesäßmuskulatur
  • Bauchmuskeln
  • untere und obere Rückenmuskulatur
  • hintere Schultermuskulatur

Kann ein Wasser-Rudergerät beim Abnehmen helfen?

Ein Wasser-Rudergerät ist ein effektives Gerät, um beim Abnehmen zu helfen, denn durch das Training mehrerer Muskeln und der Aktivierung des Kreislaufes steigt der Kalorienverbrauch enorm. Je nach Alter, Geschlecht, Größe und Gewicht verbraucht eine Stunde Training auf dem Wasser-Rudergerät bis zu 600 Kalorien.

Dies ist eine erhebliche Summe, die die Person pro Tag an Kalorien einspart. Allerdings hilft das Wasser-Rudergerät nur beim Abnehmen, wenn die Person die gesparten Kalorien nicht zusätzlich aufnimmt. Sollte sie mehr Kalorien zu sich führen, als sie verbrannt hat, kann selbst das effektive Training mit dem Wasser-Rudergerät nicht beim Abnehmen helfen.

Wie funktioniert ein Wasser-Rudergerät?

Wasser-Rudergeräte verzichten auf einen Magneten oder ein Schwungrad. Dies sind herkömmliche Bremssysteme, die versuchen, die Ruderbewegung des Rudersports nachzuahmen. Das Wasser-Rudergerät hingegen schafft dies, indem im Tank Paddel integriert sind. Zieht der Trainierende am Griff, drehen sich die Paddel und erfahren Wasserwiderstand. Diesen Widerstand spürt der Trainierende und muss gegen ihn ankämpfen.

Je nach Art der Paddel und Wasserfüllstand des Tanks ist dieser Widerstand entweder größer oder kleiner und das Training entsprechend mehr oder weniger anstrengend.

Welche Arten von Rudergeräten gibt es?

Das Wasser-Rudergerät ist nicht das einzige Rudergerät auf dem Markt, doch das natürlichste. Folgende Arten sind erhältlich:

Rudergeräte mit Luftwiderstand

Rudergeräte mit Luftwiderstand sind die günstigsten Geräte, da sie die wenigste Technik integriert haben. Über einen Seilzug zieht der Trainierende an einem Luft-Widerstandsrad, das ähnlich wie ein Wasser-Rudergerät funktioniert. Allerdings ist bei diesem Gerät der Unterschied im Widerstand, je nach Intensität und Schnelligkeit des Trainierenden, noch größer. Während langsame Bewegung besonders leicht sind und wenig Anstrengung erfordern, steigert sich dies exponentiell, sobald der Trainierende intensiver und schneller am Griff zieht. Dies wirkt zwar unnatürlich, bringt jedoch den Vorteil, dass das Gerät die Luftverwirbelungen zum Trainierenden bläst und ihn abkühlt.

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Rudergeräte mit magnetischem Bremssystem

Das Rudergerät mit magnetischem Bremssystem ist das modernste Gerät und erfordert zwingend Strom, anders als das Rudergerät mit Luftwiderstand oder das Wasser-Rudergerät. In diesem Rudergerät ändert sich der Abstand zwischen Magnet und Schwungmasse. Je größer oder kleiner dieser Abstand ist, desto stärker oder schwächer ist der Widerstand für den Trainierenden. Dies kann er entweder über den Bordcomputer oder einem gesonderten Griff einstellen, je nach Ausstattung des Rudergeräts. Der Vorteil bei diesem Gerät ist, dass der Nutzer den Widerstand unabhängig von der Zuggeschwindigkeit einstellen und entsprechend das Training anpassen kann. Problematisch ist ausschließlich das ,,Zuggefühl“, das sich im Vergleich zu den anderen Systemen unnatürlicher anfühlt.

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Wasser-Rudergeräte aus Holz

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Wo liegen die Vor- und Nachteile eines Wasser-Rudergeräts?

Die Vorteile

Der größte Vorteil der Wasser-Rudergeräte ist, dass sie das natürliche Rudern imitieren. Für Wettkampfathleten, die während der Wintermonate nicht dauerhaft auf dem Wasser sein können und in Hallen oder zu Hause trainieren müssen, ist ein Wasser-Rudergerät unverzichtbar. Andere Rudergeräte unterscheiden sich im Ruderzug zwar nur minimal von dem Wasser-Rudergerät, aber bereits dieser kleine Unterschied ist für Höchstleistungssportler ausreichend.

Hinzu kommt, dass ein Wasser-Rudergerät im Vergleich zu einem Rudergerät mit Luftwiderstand oder einem mit Magnetbremssystem deutlich leiser ist. Dadurch, dass das Wasser in einem Tank eingeschlossen ist, erzeugt es nur sanfte Klänge eines Wellengangs. Ein Gerät mit Luftwiderstand erzeugt hingegen ein enormes Brummen durch die drehenden Ventilatoren im Inneren des Sportgeräts.

Auch bei der Stabilität punktet das Wasser-Rudergerät im Vergleich zu anderen Modellen, denn durch das Gewicht des Tanks als auch des Holzes bleibt das Gerät selbst unter enormer Belastung am Aufstellort und wackelt nicht. Dies ist für Leistungssportler als auch Anfänger entscheidend, denn beide möchten sich während des Sports auf das Rudern konzentrieren.

Die Konzentration auf den Sport ist für Anfänger als auch Profis möglich, da es durch den Wassertank individuell befüllt werden kann. Möchte der Anfänger einen geringeren Widerstand, füllt er nur zehn, statt 20 Liter in den Tank, während der Profi die maximale Füllmenge wählt. Selbiges ist bei den Paddeln im Wassertank möglich, in den entweder zwei oder vier Paddel gegen den Wasserwiderstand drücken.

Letztlich stellt das Wasser-Rudergerät nicht nur ein Sportgerät, sondern auch einen Einrichtungsgegenstand dar. Durch die hochwertige Verarbeitung aus Holz und das minimalistische Design gliedert sich das Sportgerät in ein modern eingerichtetes Wohnzimmer ein und fällt nicht auf. Notfalls ist es zwar klappbar und passt in eine Abstellkammer, aber dies ist nicht zwingend notwendig aufgrund des hochwertigen Designs.

Vorteile auf einen Blick:

  • natürliche Ruderbewegung
  • leise und erzeugt sanftes Geräusch
  • stabil und standfest
  • individuelle Einstellungen für Einsteiger als auch Fortgeschrittene möglich
  • modernes Design
  • klappbar

Die Nachteile

Der größte Nachteil eines Wasser-Rudergeräts ist dessen hoher Anschaffungspreis. Die Geräte sind wesentlich teurer als vergleichbare Rudergeräte mit anderen Bremssystemen, die das Rudern ebenso ermöglichen.

Weiterhin ist bei einem Wasser-Rudergerät ein Bordcomputer nicht zwingend im Lieferumfang enthalten. Während Rudergeräte mit Magnetbremssystem diesen immer benötigen und er Teil der Grundausstattung ist, muss der Trainierende ihn bei einem Wasser-Rudergerät zusätzlich erwerben.

Letztlich stellt das Füllen des Wassertanks eine Herausforderung dar. Da dieser sich bei den wenigsten Modellen aus dem Gerät löst, muss der Trainierende ihn mithilfe einer Gießkanne oder anderen Hilfsmitteln umständlich befüllen. Möchte er hingegen Wasser ablassen, muss er das Gerät drehen oder den Tank abschrauben, falls dies möglich ist, um das Trainingsgewicht zu reduzieren.

Nachteile auf einen Blick:

  • hoher Anschaffungspreis
  • Bordcomputer nicht Teil des Lieferumfangs
  • füllen des Tanks problematisch

Was sollte ich beim Kauf von einem Wasser-Rudergerät beachten?

Damit das Wasser-Rudergerät ein hochwertiges Sportgerät für Profis und Anfänger darstellt, ist vor dem Kauf auf folgende Punkte zu achten:

Der Sitz

Das erste entscheidende Kriterium für den Kauf eines Wasser-Rudergeräts ist der Sitz. Dieser muss bequem und gleichzeitig stabil sein. Da der Trainierende pro Workout mindestens zehn Minuten auf dem Gerät verweilt, muss der Sitz sich der Körperform anpassen und Halt geben. Der Trainierende darf nicht verrutschen oder Druckstellen am Gesäß erfahren. Gleichzeitig muss der Sitz über ein ausgefeiltes Rollensystem verfügen, sodass er lautlos und ohne Widerstand über die Schienen des Wasser-Rudergeräts gleitet.

Die Fußschlaufen und die Fußplatten

Die Fußplatten und Fußschlaufen erfüllen dieselbe Aufgabe des Sitzes, sie müssen den Trainierenden stabilisieren. Beide Fußplatten sollten daher mit einer rutschfesten Oberfläche überzogen sein, die Halt gibt. Käufer mit Schuhgrößen oberhalb der Norm müssen auch darauf achten, dass die Fußplatte lang genug ist, da sonst die Füße keinen Halt finden. An den Fußplatten sind Schlaufen befestigt, die individuell auf den Schuh oder den Fuß im Schuh anpassbar sein müssen. Andernfalls kann sich der Trainierende nicht an die Fußplatte heranziehen und verliert den Kontakt mit ihr. Die Folge ist eine wesentlich schlechtere Kraftübertragung und einhergehend ein ineffektives Training.

Der Wassertank

Neben dem Sitz und der Fußschleife ist der Wassertank die dritte Basiskomponente für ein erfolgreiches Training am Wasser-Rudergerät. Jedes weitere Kaufkriterium ist lediglich ein Hilfsmittel, wohingegen diese drei Kriterien höchsten Qualitätsstandards genügen müssen. Der Wassertank muss mindestens zwei, bestenfalls sogar vier Paddel erlauben und bis zu 20 Liter fassen. Dadurch können Einsteiger mit dem Wasser-Rudergerät trainieren und Profis den Widerstand auf sich anpassen. Bestenfalls ist er sogar abnehmbar, was das Befüllen und Ablassen von Wasser vereinfacht.

Der Bordcomputer

Der Bordcomputer oder auch Trainingscomputer genannt, ist bei Wasser-Rudergeräten nicht zwingend im Lieferumfang enthalten, da das Gerät auch ohne elektronische Teile funktioniert. Dies ist vorteilhaft, da es nicht auf einen Anschluss und Strom angewiesen ist, aber auch ungewöhnlich, da der moderne Sportler jegliche Trainingsdaten speichert. Deshalb sollte die Möglichkeit bestehen, dass der Nutzer nachträglich einen Bordcomputer integrieren kann, der die Leistungsdaten erfasst und bestenfalls per Bluetooth an ein Smartphone überträgt. Dies erleichtert die Auswertung der Trainingsparameter.

Das maximale Nutzergewicht

Sportler, außer es sind Bodybuilder, haben kein Übergewicht und wiegen wenige Kilogramm mehr als das Normalgewicht. Ein übergewichtiger Anfänger hingegen kann mehr als 150 kg wiegen, weshalb das Gewicht des Trainierenden möglicherweise das maximale Nutzergewicht überschreitet. Bei Wasser-Rudergeräten ist standardmäßig das maximale Nutzergewicht auf 150 kg beschränkt, wenige Modelle können sogar bis zu 200 kg tragen. Von Modellen mit einem maximalen Nutzergewicht von nur 120 kg sollte der Käufer jedoch absehen, insofern er wenige Kilogramm weniger als das maximale Nutzergewicht wiegt.

Das Eigengewicht und Transportmöglichkeiten

Der letzte Faktor vor dem Kauf ist das Eigengewicht des Geräts, das maximal 30 kg betragen sollte. In Abhängigkeit zum Nutzergewicht kann dies sonst zu Schäden am Boden führen, da punktuell extreme Belastungen auf den Auflageflächen vorzufinden sind. Wasser-Rudergeräte mit einem Eigengewicht von nur 20 kg sind besonders leicht und senken das Risiko von Druckstellen.

Bei den Transportmöglichkeiten ist das Eigengewicht ebenso entscheidend, denn ein geringeres Eigengewicht vereinfacht den Transport des Rudergeräts. Hinzu kommen Transportrollen, mit denen das Wasser-Rudergerät ausgestattet sein muss und die Möglichkeit, es vertikal aufzustellen. Dadurch kann der Nutzer es notfalls in eine Abstellkammer stellen, die lediglich über ausreichend Höhe verfügen muss.

Wie viel kostet ein Wasser-Rudergerät?

Wasser-Rudergeräte sind die teuersten Rudergeräte und starten ab einem Preis von circa 500 Euro. Dies sind jedoch Einsteigergeräte mit einem geringen Funktionsumfang, denn hochwertigere Modelle kosten zwischen 1000 und 1500 Euro.

Welche Wasser-Rudergerät-Tests von angesehenen Testmagazinen gibt es? Gibt es einen Test von Stiftung Warentest?

Bisher hat kein angesehenes Testmagazin Wasser-Rudergeräte getestet. Dies betrifft auch die Stiftung Warentest, die lediglich im Jahre 2013 einen Bericht veröffentlichte, in dem sie generelle Empfehlungen bei Sportgeräten aussprach. Daher muss der Interessent sich bei einem Sportfachgeschäft informieren oder im Fitnessstudio nachfragen, welche Wasser-Rudergeräte empfehlenswert sind.

Was sollte ich beim Einsatz von Wasser-Rudergeräten beachten?

Für den Einsatz und das Training auf dem Wasser-Rudergerät sind folgende Punkte zu beachten:
  1. das Rudergerät auf dem Boden fixieren, sodass es nicht wackelt, sondern fest steht
  2. Sportschuhe und Sportkleidung anziehen
  3. auf den Sitz setzen und die Füße in die Fußschlaufen stellen
  4. die Fußschlaufen festziehen
  5. den Bordcomputer aktivieren, falls vorhanden
  6. den Griff mit beiden Händen greifen und festhalten
  7. gleichmäßig mit den Armen ziehen und die Beine strecken
  8. die Wirbelsäule jederzeit gerade halten und nicht beugen
  9. die Beine sowie Arme beugen und die Bewegung wiederholen
  10. sollten Müdigkeit oder Schwindelgefühle auftreten, das Training beenden

Wie oft sollte man das Rudergerät verwenden?

Das Wasser-Rudergerät ist hauptsächlich ein Gerät zum Training des Herz-Kreislauf-Systems. Demnach ist die Intensität gering und die Wiederholungszahl besonders häufig. Anfänger sollten mit dem Gerät circa zwei- bis dreimal die Woche trainieren, Fortgeschrittene mindestens fünfmal pro Woche und Profis können täglich oder sogar mehrmals täglich trainieren.

Wo liegt der Unterschied zu einem Crosstrainer oder Laufband?

Das Laufband und der Crosstrainer wirken auf den ersten Blick ähnlich und doch variiert das Training auf ihnen völlig, weshalb die Unterschiede zum Wasser-Rudergerät einzeln benannt werden müssen. Diese Unterschiede sind:

Das Laufband

Ein Laufband trainiert fast ausschließlich den Unterkörper, da die Arme während der Bewegung nur mitschwingen. Zwar kann dies bei Anfängern bereits zu Muskelkater führen, obwohl es keinen nennenswerten Trainingseffekt hat.

Der größte Unterschied im Vergleich zu beiden anderen Sportgeräten ist, dass der Trainierende dauerhaft das eigene Körpergewicht abfangen muss. Dies ist hervorragend für Fortgeschrittene, da es ein effektives Training darstellt, aber auch belastend für passive Strukturen von Anfängern. Hinzu kommt, dass der Oberkörper keine Belastung erfährt, weshalb sich das Laufband nicht für das Aufwärmen vor einem Krafttraining eignet.

Die besten Laufbänder im Vergleich

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Der Crosstrainer

Der Crosstrainer eliminiert beide Nachteile eines Laufbands. Er entfernt die exzentrische Belastung, bei der der Trainierende das eigene Körpergewicht abfangen muss und führt darüber hinaus die Arme mit in die Bewegung ein. Diese schwingen jedoch nur etwas stärker mit, außer der Trainierende nutzt die Kraft der Arme tatsächlich, um das Gerät in Bewegung zu setzen.

Der einzige Nachteil ist, dass der Crosstrainer eine ungewöhnliche Laufbewegung nachahmt. Diese ist vergleichbar mit dem Training auf einem Rudergerät mit Magnetbremssystem, auf dem das Rudern unnatürlich wirkt. Selbiges ist beim Crosstrainer im Vergleich zum Laufband zu beobachten, da die Laufbewegung vorgegeben und nicht frei ist.

Die besten Crosstrainer im Test und Vergleich

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Kann man ein Wasser-Rudergerät selber bauen?

Ein Wasser-Rudergerät selbst zu bauen ist unsinnig. Es erfordert das präzise Sägen von Bauteilen, das Suchen eines geeigneten Seilzugs und eines Wassertanks. Die Kosten für dieses Vorhaben, inklusive der Zeit, die der Nutzer einplanen muss, stehen in keinem Verhältnis zum Endprodukt. Daher ist der hohe Anschaffungspreis des Wasser-Rudergeräts dennoch die günstigere Alternative.

Welche Alternativen gibt es?

Die Alternativen zu einem Wasser-Rudergerät stellen die Rudergeräte mit Luftbremssystem oder Magnetbremssystem dar.

Während das Luftbremssystem dem Wasser-Rudergerät ähnelt, erlaubt das Magnetbremssystem auch Krafttrainingseinheiten.

Möchte der Trainierende lediglich Cardioeinheiten absolvieren, kann er auch stattdessen einen Crosstrainer, ein Laufband oder ein Fahrradergometer kaufen, da diese Geräte selbige Funktion erfüllen. Die letzte Alternative stellt der Stepper dar, der das Treppensteigen imitiert und daher extrem anstrengend für die Beinmuskulatur ist.

Wasser-Rudergerät Test-Übersicht und Vergleich: Fazit

Das Wasser-Rudergerät bietet die natürlichste Ruderbewegung für Einsteiger und Fortgeschrittene. Es ist darüber hinaus hochwertig, modern und erwärmt den gesamten Körper für ein Krafttraining. Doch auch für Personen, die ein langes und ausdauerndes Cardiotraining bevorzugen, ist das Wasser-Rudergerät die ideale Wahl.

 



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