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Rudergerät Test-Überblick, Vergleich, Erfahrungen und Kaufberatung 2019/2020

Ist ein Rudergerät für Zuhause sinnvoll? Welches Rudergerät ist der Testsieger im Vergleich?

Das Rudergerät gewinnt in letzter Zeit immer mehr an Beliebtheit. Das liegt zum einen daran, dass der gesamte Körper damit trainiert werden kann und zum anderen macht das Fitnessgerät riesigen Spaß. Doch was genau ist nun unter einem Rudergerät zu verstehen und ist es überhaupt sinnvoll eines zu Hause zu haben? Genau mit diesen und vielen weiteren Fragen beschäftigt sich dieser Artikel.

rudergerat test bild

Was ist ein Rudergerät?

Gegen Ende der 1970er Jahre kamen die Rudergeräte durch die Firma Concept2 auf den Markt. Das Sport- und Fitnessgerät ahmt dabei die Bewegungen auf einem Ruderboot nach und verlangt damit sowohl körperliche als auch leistungsfähige Tätigkeiten.

Insbesondere im Leistungssport fand das Rudergerät eine überaus wichtige Verwendung, denn mit dem Gerät konnte mithilfe unterschiedlicher Leistungstests die wahre Ausdauerleistung eines Athleten geprüft werden. Einige Jahre später fand das Rudergerät neben dem Leistungssport dann auch Einzug in den Breitensport sowie ins Fitness-Studio.

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Inhalte

Wie funktioniert ein Rudergerät?

Gewöhnlich ist für die Standsicherheit eines Rudergerätes der stabile Stahlrahmen verantwortlich, welcher in der Produktion sowohl hinten als auch vorne mit Standfüßen versehen wird. Schaut man sich den vorderen Teil genauer an, befindet sich dort das Luftrad. Unter einem Luftrad wiederum versteht man eine Schwungscheibe, welche mit einem sogenannten T-Griff-Zugmechanismus ausgestattet wurde.

Anschließend folgt die lange Mittelstrebe, auf der der mitlaufende Sitz angebracht ist. Erst durch den Sitz, ist es nämlich möglich die eigentliche Ruderbewegung nachzuahmen. Das heißt der Oberkörper und das Gesäß können damit zurück und wieder nach vorne gebracht werden.

Zur Messung der Daten während des Trainings wie zum Beispiel Energieverbrauch, Kraftverlauf, Trainingsstrecke sowie Herz- und Schlagfrequenz wird ein integrierter Computer angewendet. Mit dem digitalen Display können dann auch beispielsweise Ruderrennen durchgeführt werden.

Welche Arten von Rudergeräten gibt es?

Bei der Auswahl eines Rudergerätes gilt große Sorgfalt, denn die Sport- und Fitnessgeräte unterscheiden sich sowohl in ihrem Aufbau als auch in ihren Preisen. Daher ist bei der Erwägung eines Kaufes wichtig sich erst einmal selbst zu fragen, wie man trainieren möchte und wie viel man für das Gerät ausgeben möchte.

Das Rudergerät mit Auslegern

Ausgestattet mit seitlich angebrachten Auslegern sowie einem Hydraulik-Bremssystem bilden diese Rudergeräte eine perfekte Nachahmung im Bezug eines Ruderbootes. Zu beachten gilt allerdings, dass seitens der Sportler sehr viel Koordination verlangt wird, damit während der Zieh-Bewegung beide Arme in einem gleichmäßigen Rhythmus bleiben.

Vielleicht war der ein oder andere schon einmal auf einem Ruderboot und kann daher verstehen, dass es doch recht schwierig ist in eine bestimmte Richtung zu rudern. Insbesondere ein Arm übernimmt dabei oft die meiste Arbeit und wird daher mehr beansprucht. Aus diesem Grund stellt bereits ein Rudergerät mit Auslegern eine gewisse Herausforderung für Anfänger dar.

Das Seilzug-gesteuerte Rudergerät mit doppelten Handgriff

Die Herstellung der Rudergeräte mit Seilzug befindet sich derzeit auf dem Hochpunkt. Generell kennzeichnet ihre Ausstattung ein Magnet-Bremssystem, dass sowohl ohne jegliche Reibung läuft und darüber hinaus für seine Gleichmäßigkeit bekannt ist. So kann letztlich für eine harmonische Armbewegung garantiert werden. Wobei der Zugwiderstand mithilfe einer Magnetbremse funktioniert.

Das Rudergerät mit einer Luftwiderstandsregelung

Das Sport- und Fitnessgerät arbeitet hierbei mit einem Luftwiderstand, der dem tatsächlichen Rudern sehr nahe kommt. Sollte es daher zu einer erhöhten Schlagzahl kommen, steigert sich gleichzeitig der Luftwiderstand, sodass ein gleichmäßiges Ziehen gewährleistet wird.

Das Rudergerät mit einem Wasserwiderstand

Laut Unternehmen kann man mit diesem Gerät dem Gefühl des Ruderns noch näher kommen. Denn nicht nur der Wasserwiderstand trägt zu diesem Bild bei, sondern auch das Plätschern von Wasser, das im Hintergrund ertönt. Auch mithilfe des Ergopaddels kann man bei diesem Fitnessgerät mit harmonischen Armbewegungen rechnen, das sich so gleichmäßig anfühlt wie im tatsächlichen Wasser.

Das Rudergerät mit mehreren Funktionen

Mit einem Rudertrainer kann man mittlerweile selbst Rücken, Arme, Beine, Bauch sowie das Gesäß und einiges mehr trainieren. Da sich mehrere Hersteller darauf fokussiert haben ihre zu produzierenden Rudergeräte mit Multifunktionsgeräten auszustatten, kann nun auch beispielsweise der Bizeps trainiert werden.

Darüber hinaus gibt es auch die drei in einer Variante, die von einem anderen Unternehmen produziert wird. Dabei besitzt man nicht nur ein Rudergerät, sondern hat zusätzlich die Möglichkeit es als Trainingsgerät sowie als Liegeergometer zu verwenden. Beim Kauf allerdings sollte man nicht davon ausgehen, dass teuer gleichzusetzen ist mit qualitativ hochwertig, denn es kommt viel mehr darauf an den zu betreibenden Sport einfach und praktisch mit dem Rudergerät zu bewerkstelligen.

Wo liegen die Vor- und Nachteile eines Rudergerätes?

Die Vorteile eines Rudergerätes

Da sämtliche Körperbereiche während des Trainings in Anspruch genommen werden, führt diese zum einen zur Verbesserung der Ausdauer und zeigt sich zum anderen als sehr gelenkschonend. Aber auch hohe Bewegungsenergie im Bezug auf Beine (60 %) und Oberkörper (40 %) wird mit dem Rudergerät unterstützt. Des Weiteren erzielt man mit dem Training die Stärkung der Rückenmuskulatur, sodass auch Haltungsschäden damit vermieden werden können. Aber auch für das Abnehmen ist ein Rudergerät überaus effektiv, da damit einige Kalorien verbrannt werden können.

Die Nachteile eines Rudergerätes

Im Bezug auf die Armbewegung, die harmonisch verlaufen sollte, ist ein hohes Maß an Koordination gefragt und sollte daher nicht von Anfängern benutzt werden. Zu Anfang sollte man sich aus diesem Grund gut über das Gerät informieren sowie über dessen Ausführung.

Was sollte man beim Kauf eines Rudergerätes beachten?

Der Kauf eines Hometrainers erfordert stets die Berücksichtigung einiger Faktoren, so auch die Anschaffung eines Rudergerätes. Denn neben den Trainingszielen, die man sich selbst setzt, sollte man auch beispielsweise die Körpergröße sowie das Körpergewicht während des Kaufes beachten.

1) Das Körpergewicht und die Körpergröße

Bei überdurchschnittlich großen Menschen, ist von einer zu kurzen Schiene des Sitzes abzuraten da nicht genügend Bewegungsspielraum bleibt. Daher sollte man immer ein Gerät auswählen, dass auch zur eigenen Körpergröße passt.

Sollte man wiederum etwas schwerer sein, ist insbesondere bei günstigeren Varianten der Rudergeräte auf eine gute Tragfähigkeit zu achten. Denn dann hält das Fitnessgerät auch größerem Gewicht stand.

2) Der bequeme Rudersitz

Durch das Probesitzen kann schon einmal getestet werden, ob der Sitz auch wirklich einen gewissen Halt bietet. Des Weiteren sollte er auch bequem und weich sein, sodass das Trainieren auch wirklich Spaß machen kann.

3) Der begleitende Trainingscomputer

Grundsätzlich zeigt der Trainingscomputer die Geschwindigkeit, Distanz, Schlagfrequenz, Zeit und Watt an. Zusätzlich gibt es bei einigen Modellen die Funktion sogenannte Ruderrennen zu fahren, ein Spaß, den man sich nicht entgehen lassen sollte.

4) Mögliche Abmessungen

Bevor man sich aufmacht ein Rudergerät zu kaufen, sollte man den freien Platz abmessen oder abschätzen. Ist weniger Stauraum vorhanden gibt es auch klapp- sowie rollbare Rudergeräte, die in jede Ecke gestellt werden können.

5) Das passende Design

Natürlich spielt das Aussehen bei Rudergeräten oft auch eine wichtige Rolle. So gibt es zum Beispiel das Fitnessgerät aus Holz, allerdings ein überaus pflegeintensives Design, sowie die stromlinienförmige Variante.

Worin liegen die Vor- und Nachteile, ein Rudergerät online zu kaufen?

Der Handel über das Internet floriert, so auch das Geschäft mit den online angebotenen Rudergeräten. Während man sich ausführlich im Internet informieren kann, gibt es auch die Möglichkeit beim Fachhändler den Hometrainer vor Ort auszuprobieren. Man muss das Gerät schließlich nicht sofort kaufen und kann letztlich die verschiedenen Geräte dann online vergleichen und das beste Preis-Leistungs-Angebot auswählen. Die Preise im Onlinehandel sind dabei um einiges günstiger als der des Fachhandels. Und die damit verbundene Lieferung ist dabei kostenlos und zeigt sich mit kürzeren Lieferfristen.

Der Nachteil bei einer Onlinebestellung ist wiederum zum einen, dass die Lieferung vorher nicht genau begutachtet werden konnte und somit mögliche Schäden oder Macken am Material erst nach Ankunft der Lieferung erkannt werden können. Darüber hinaus ist man beim Einstellen des Gerätes auf sich allein gestellt und kann keinen Fachmann vor Ort zurate ziehen.

Wie kann richtig mit einem Rudergerät trainiert werden?

Zum Erreichen des gewünschten Trainingsziels sind einige Faktoren während des Ruderns zu beachten und sollten daher nicht außen vor gelassen werden.

Der richtige Ablauf der Bewegung

Zuerst wird die Ausgangsposition eingenommen. Man setzt sich auf den Sitz und hält dabei den Rücken aufrecht und gerade. Die Arme beziehungsweise der sogenannte „Zugstab“ sollte im unteren Bereich der Brust sein, sodass sich beide Ellbogen in der Nähe des Körpers befinden. Anschließend die Füße auf die Fußablage stellen und den Blick nach vorne wenden.

Wichtig: es gibt sowohl die Zugphase als auch die Erholungsphase, die beide während des Trainings harmonisch ineinander übergehen sollten.

Wie funktioniert die Zugphase?

Während der Zugphase werden die Beine gestreckt. Dabei findet dieser Bewegungsablauf sowohl kräftig als auch schnell statt und sollte nicht ruckartig vonstattengehen. Zur Schonung der Kniegelenke werden beide Beine in keinem Fall zu sehr gestreckt.

Die Arme wie auch die Beine bleiben ausgestreckt. Die Spannung, die nun in den Beinen auftritt, wird mithilfe des Oberkörperbeugens in Richtung der Rücklage anschließend zunehmend verstärkt. Diese Bewegung sieht dabei so aus, dass die Schultern nach hinten gelegt und die Arme zum Körper gezogen werden. Dabei sollten sich die Arme im unteren Bereich des Rippenbogens und die Ellbogen nahe dem Körper befinden. Während dieser Übung fährt der Rudersitz nach hinten. Anschließend erfolgt die Erholungsphase.

Was versteht man unter der Erholungsphase?

Es kommt am Anfang zur erneuten Streckung der Arme, während die Position des Oberkörpers von Rücklage zu aufrecht wechselt. In der darauf folgenden Position zeigt sich der Oberkörper mithilfe der Hüfte sowie Bauchmuskulatur ein wenig nach vorne gebeugt. Noch immer bleiben die Beine in einer gestreckten Position. Nun kommt es zur Beugung der Knie (nicht die 90 Grad überschreiten!) und Hüfte, sodass die Ausgangsposition wieder eingenommen wird.

Wo liegen die Vor- und Nachteile im Vergleich zu einem Crosstrainer?

Der Crosstrainer zeigt sich grundsätzlich als ein überaus gutes Fitnessgerät zum Laufen. Wobei der gesamte Körper sowohl trainiert als auch im Bezug auf die Gelenke geschont wird. Doch nicht nur diese Vorteile zeigen sich mit einem Crosstrainer, der Trainingsablauf erweist sich ebenfalls als überaus unkompliziert und auch schnell.

Im Vergleich zum Crosstrainer zeigt sich das Rudergerät daher als ein großer Konkurrent. Denn mit dem Training des Rudergerätes können bestimmte Muskelgruppen explizit trainiert werden, darunter Beine, Arme, Rücken sowie das Gesäß. Kein Muskel kommt während des Ruderns zu kurz. Darüber hinaus kann man mithilfe des Rudergerätes die eigene Haltung um ein vielfaches Verbessern und ist zum anderen um einiges günstiger als die Anschaffung eines Crosstrainers.

Der Crosstrainer zeigt sich wiederum in der Handhabung um vieles einfacher als das High-End-Gerät. Denn letzten Endes müssen nur die Pedale richtig eingestellt und der Computer angeschaltet werden. Schon kann es mit dem Crosstrainer losgehen!

Dabei entspricht die vom Crosstrainer geforderte Bewegung dem alltäglichen Gehen oder Laufen, denn die Beine und Arme bewegen sich mit dem Crosstrainer vor und wieder zurück.

Hingegen beim Rudergerät ist schon einiges mehr an Fingerspitzengefühl gefordert, sodass die ersten durchgeführten Trainingseinheiten in Begleitung eines hinzugezogenen Fachmannes stattfinden sollten.

Wie wirkt das Training mit einem Rudergerät? Kann man mit einem Rudergerät abnehmen?

Die Reduzierung des Gewichts mit einem Rudergerät

Zum einen ist es mit dem Rudergerät möglich die Fettverbrennung anzuregen und zum anderen das überschüssige Körpergewicht zu reduzieren. Grund ist die Beanspruchung vieler verschiedener Muskelgruppen am gesamten Körper. Darüber hinaus erweist sich das Rudertraining durch die Kombination aus Sitzen und Stoß-freien Bewegungen als überaus gelenkschonend.

Insbesondere Menschen mit Übergewicht fallen schneller ausgeführte Bewegungsabläufe, aufgrund der geringen Kondition, schwerer. Bei den Ruderbewegungen allerdings entfällt diese Komponente, sodass auch übergewichtige Menschen damit überaus erfolgreich trainieren können.

Das Ziel während des Trainings

Mit Trainingsbeginn müssen fast alle ihren eigenen Schweinehund überwinden, das heißt regelmäßiges Training sowie ein anspruchsvoller Zugwiderstand. Denn erst dadurch kann für einen Abnehmerfolg garantiert werden. Bei einem effektiv geplanten Training können dann auch mal 600 kcal die Stunde verbrannt werden.

Bezüglich der Regelmäßigkeit empfiehlt es sich dreimal die Woche mit dem Rudergerät zu trainieren, sodass die Körpermuskulatur gestärkt und die Fettverbrennung angetrieben wird.

Bereits nach kurzer Zeit dürften schon gewisse Trainingserfolge zusehen sein, so beispielsweise treten die Muskelgruppen deutlicher hervor und geben dem Körper schöne Konturen. Ab diesem Zeitpunkt ist aber auch Vorsicht geboten, denn nun könnte es aufgrund der Übermotivation zur Überbelastung kommen. Dies kann vermieden werden, indem der Zugwiderstand nicht von heute auf morgen um ein vielfaches erhöht wird. Langsame Schritte verhelfen dem Körper daher viel mehr sich kontinuierlich zu steigern.

Das Muskeltraining verhilft darüber hinaus zu positiven Effekten im Bezug auf die Stärkung des Herzkreislaufsystems sowie der Funktionen der Lunge. Das Treppensteigen fällt den Trainierenden beispielsweise nach einer gewissen Zeit viel einfacher.

Welche Muskeln werden trainiert?

Da schon öfters das Thema der Stärkung von verschiedenen Muskelgruppen zuvor angesprochen wurde, wäre es nun auch interessant zu erfahren, welche Muskeln nun genau durch das Rudern belastet und tatsächlich trainiert werden.

Im Grunde werden mittels des Rudertrainings knapp achtzig Prozent aller Muskeln beansprucht, wobei je nach Zug- und Erholungsphase diese unterschiedlich oft und intensiv trainiert werden.

Die Belastung der Muskeln während der Zugphase

Während der Zugphase werden sowohl die Muskeln des Oberkörpers beansprucht als auch die Arm- und Beinmuskulatur. Insbesondere durch die Widerstände muss der Körper einiges an Kraft und Energie aufwenden. So auch durch das Abdrücken der Beine von der integrierten Auflage. Durch die Spannung, die dabei entsteht, werden nämlich die Wadenmuskeln sowie die vordere Oberschenkelmuskulatur als auch die hintere angespannt.

Kommt es anschließend zum Abdrücken der Fußauflage, wird zusätzlich die Muskulatur des Gesäßes gefordert. Hinzu kommen die Muskeln am Rücken, das heißt sowohl der Trapezmuskel als auch der Latissimus werden angespannt. Da auch die Arme einiges an Kraft benötigen, kommt es zur Anspannung der Oberarme und des Beugemuskels der Finger.

Die Belastung der Muskeln während der Erholungsphase

Anders als der Name verspricht, erhält der Körper in der Erholungsphase keine wirkliche Erholung, vielmehr wird mit dieser Phase der Körper in die Anfangsposition zurückgebracht. Aus diesem Grund sind auch in dieser Situation einige Muskeln im Körper angespannt und werden daher gefordert.

Um zurück an die Anfangsposition zu gelangen, muss erst einmal der Rudersitz nach vorne gleiten, sodass der Körper nun eine aufrechte Haltung annimmt. Während dieses Vorgangs sind daher noch immer kleine Mengen an Kraft seitens des Unterbrauches notwendig.

Ist dies geschafft erfolgt anschließend der Wechsel der Stellung der Beine, sodass sie nicht mehr gestreckt, sondern gebeugt werden. In dieser Position werden nun die vorderen Muskeln der Unterschenkel sowie die Kniebeuger beansprucht.

Eine verbesserte Durchblutung

Bekanntlich benötigen Muskeln sowohl während des Sports als auch beispielsweise beim Arbeiten stets Blut, sodass ständig frischer Sauerstoff hineingelangen kann. Da durch die verbesserte Durchblutung der Lunge eine Erhöhung des Lungenvolumens stattfindet, wird auch das tiefere Einatmen für den Sportler möglich.

Mithilfe des Rudergerätes Muskeln aufbauen

War man einmal im Fitnessstudio so weiß man, wie das Motto dort bei vielen lautet: Bodyforming. Insbesondere bei Frauen überaus beliebt, ist es nicht wichtig die Muskeln stark aufzubauen, sondern viel mehr diese zu formen und hervorzuheben.

Dieses Ziel ist auch mit der Nutzung eines Rudergerätes möglich. In Kombination eines gut ausgerichteten Trainingsplans können gezielt gewisse Muskelgruppen aufgebaut werden. Natürlich ist dabei auch die Intensität des Trainings wichtig, wie oft und wie lange man am Hometrainer die Übungen durchführt. Aber auch die Schwierigkeitsstufen der Zugwiderstände spielen eine wichtige Rolle.

Welcher Trainingsplan eignet sich für ein Rudergerät?

Erst einmal sollte man wissen wie lange und wie oft man in der Woche trainieren sollte. Grundsätzlich sollte man seine Erfahrung sowie den eigenen Leistungsstand ehrlich einschätzen. Denn als Anfänger sind pro Woche drei Trainingseinheiten ausreichend, wohingegen beispielsweise ein Ruderer mit Erfahrung auch mal vier bis fünfmal trainieren darf.

Während man daher an einem Tag trainiert, sollte der darauf folgende Tag als Pause zur sogenannten Regeneration genutzt werden. Diese ist darüber hinaus genauso wichtig, wie die eigentliche Trainingseinheit! Ist es allerdings so, dass man voller Tatendrang ist und einen Tag ohne Training nicht aushält, so gibt es auch die Möglichkeit die Trainingsintensität zu variieren, sodass der Körper in der Woche nicht allzu viel beansprucht wird.

Die Trainingsdauer

Im Bezug auf die Dauer des Trainings sieht es für Anfänger so aus, dass sie am Anfang knapp vierzig Minuten mit dem Rudergerät arbeiten sollten. Mit jeder Woche kann dann das Rudertraining bzw. dessen Intensität steigern. Darüber hinaus empfiehlt es sich am Montag, Mittwoch und am Freitag zu trainieren, sodass der Dienstag, der Donnerstag und das Wochenende als Phase der Regeneration genutzt werden kann.

Ist man wiederum der Besitzer eines Rudergerätes mit Luft- oder Wasserwiderstand empfiehlt es sich bei Trainingsanfang das Ganze langsam anzugehen und mit einer niedrigen Intensität zu starten. Denn man muss berücksichtigen, dass je stärker man zieht, desto größer wird der Luft- bzw. Wasserwiderstand.

Aufwärmen und Abwärmen

Bevor mit dem Rudertraining begonnen wird, ist kein vorheriges Dehnen notwendig. Allerdings sollte man die ersten fünf Minuten des Trainings dafür nutzen, den Körper aufzuwärmen, sodass dieser sich an die auszuführenden Ruderbewegungen gewöhnen kann.

Gegen Ende der Trainingseinheit ebenfalls fünf Minuten zum Abwärmen nutzen, das heißt die Trainingsintensität langsam verringern und anschließend nach den fünf Minuten zum Ende kommen.

Ebenfalls wichtig ist auf den körpereigenen Flüssigkeitshaushalt zu achten, denn sowohl vor, während als auch nach dem Rudertraining sollte genügend getrunken werden.

Langsames Training

Mit einem Rudergerät sollte man es nicht übertreiben. Trotz einer möglichen Übermotivation sollte man nicht bei jeder Trainingseinheit an das eigene Limit gelangen. Denn letzten Endes dauert dadurch die Phase der Regeneration länger, sodass infolgedessen beim nächsten Rudertraining nicht die benötigte bzw. geforderte Leistung erbracht werden kann. Daher Schritt für Schritt das geplante Training steigern.

Wann ist ein Rudergerät für Zuhause sinnvoll?

Letzten Endes kann man sagen, dass die Anschaffung eines Rudergerätes sehr sinnvoll für zu Hause ist. Denn nicht nur unzählige Muskeln werden trainiert, sondern auch die Ausdauer. Darüber hinaus lässt sich das Training mit einem Rudergerät als überaus abwechslungsreich gestalten, sodass es nie langweilig werden kann.

Hat man sich also entschieden trainiert und fit zu werden, ist das Rudergerät genau der passende Hometrainer, der zudem den gesamten Körper beansprucht. Gemütlich von zu Hause aus können knapp drei Trainingseinheiten die Woche mithilfe des Rudergerätes absolviert werden. In Kombination der unterschiedlichen Schwierigkeitsgrade dürfte dem gesetzten Ziel eines Traumkörpers dann nichts mehr im Wege stehen.



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