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Gymnastikball Test-Überblick, Testsieger, Erfahrungen, Vergleich und Kaufberatung 2021/2022

Sitzen ist das neue Rauchen. Diese reißerische Aussage mag zwar eine Übertreibung sein, doch stellt sie den Alltag des Großteils der Deutschen dar. Stundenlanges Sitzen im Büro, im Auto, auf dem Weg zur Arbeit und abends beim Essen oder auf dem Sofa. Dauerhaft ist der Körper in derselben Position, was zu Rückenbeschwerden und Muskelverkürzungen führt. Besonders das Verharren in der Position ist Auslöser der Schmerzen. Die Lösung für das Problem – der Gymnastikball.

Gymnastikball Test

Gymnastikball Test und Vergleich

Hier finden Sie:
  • Eine ausführliche Kaufberatung für aktuelle Gymnastikbälle
  • Eine Zusammenfassung von unabhängigen Gymnastikball Tests und Erfahrungen von angesehenen Testmagazinen wie Stiftung Warentest oder Ökotest mit den jeweiligen Testsiegern
  • Einen Vergleich der unserer Meinung nach aktuell besten Gymnastikbälle von beliebten Marken wie Trideer, Decathlon, Pezzi, Togu, Aldi, Lidl usw. auf dem Markt
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Die aktuellen top 7 Bestseller für Gymnastikbälle im Vergleich:

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Was ist ein Gymnastikball?

Ein Gymnastikball oder auch Pezziball, Yogaball sowie Sitzball genannt, ist ein großer Ball aus Kunststoff zum Ausführen von Gymnastikübungen, Sportübungen oder zum Sitzen. Der Ball ist beschichtet mit einer Struktur aus einer angerauten Oberfläche sowie Rillen, um auf dem Boden zu haften. Über ein Ventil kommt Luft in den Ball und es verhindert gleichzeitig, dass welche austritt.

Wann ist der Einsatz sinnvoll?

Der Einsatz eines Gymnastikballs ist bei Sportübungen, beim Yoga und in Büros sinnvoll. Der Gymnastikball stellt ein Hilfsmittel beim Ausführen der Sport- als auch Yogaübungen dar und bietet im Büro einen Stuhlersatz. Statt unbewegt auf einem Stuhl zu verharren, sitzt der Nutzer auf einem beweglichen Ball, wodurch die Wirbelsäule und deren Bandscheiben durchblutet werden. Daher empfiehlt sich der Einsatz für Personen mit Rückenbeschwerden oder Bandscheibenvorfällen, um aktiv den Rücken zu stärken.

Wie funktioniert ein Gymnastikball?

Ein Gymnastikball gleicht einem überdimensionierten Pilatesball. Er ist nicht so hart wie ein Fuß- oder Basketball, sondern gibt bei Druck nach, weshalb das Sitzen auf ihm möglich ist. Dadurch passt er sich der Körperform des Nutzers an oder schmiegt sich bei Übungen sanft an den Körper. Als Ablagefläche für den Rücken ist er ideal, denn er passt sich perfekt an die Wirbelsäule an und stützt einzelne Wirbelkörper. Über die integrierten Rillen, Noppen oder einer angerauten Oberfläche bleibt er am gewünschten Platz und rollt nicht davon.

Welche Arten von Gymnastikbällen gibt es?

Der klassische Gymnastik- oder auch Pezziball genannt, ist nicht die einzige Art von Gymnastikbällen. Zwar handelt es sich immer um ein kreisrundes Objekt aus PVC, aber dieses ist auf den speziellen Verwendungszweck zugeschnitten. Folgende Arten sind erhältlich:

Der Sitzball

Der Sitzball ist die bekannteste Art der Gymnastikbälle, denn er findet Verwendung in Büros oder am heimischen Schreibtisch. Er ist so konzipiert, dass er einen temporären Stuhlersatz darstellt. Hierfür ist der Ball ebenso stark aufgepumpt wie ein herkömmlicher Gymnastikball und an der Unterseite mit einer rutschfesten Oberfläche versehen. Dadurch muss sich der Nutzer nicht sorgen, dass der Sitzball wegrutscht, während er auf ihm sitzt.

Der Ballstuhl

Der Ballstuhl ist vergleichbar mit einem Sitzball, stellt jedoch einen herkömmlichen Bürostuhl mit Beinen sowie Rollen dar und verfügt über eine Sitzfläche aus einem halben Gymnastikball. Das kombiniert die Höhenverstellbarkeit des Stuhls und die ergonomische Sitzfläche des Gymnastikballs. Durch den Verzicht auf eine Lehne muss der Nutzer weiterhin den Rücken mithilfe der Muskulatur stabilisieren, kann sich aber an den Stuhlbeinen einhaken, um sich besser zu stützen. Zudem nimmt der Ballstuhl weniger Raum in einem Büro ein, anders als der Sitzball.

Der Yogaball

Der Yogaball ist die kleinste Form der Gymnastikbälle und eignet sich für den Yogasport. Normalerweise ist der Durchmesser auf die Körpergröße angepasst, aber ein Yogaball ist grundsätzlich kleiner, um Yogaübungen auf oder mit ihm auszuführen. Bei solchen Bällen ist sogar eine Vliesbeschichtung möglich, um die Oberfläche des Balls weicher und wärmer zu machen. Da Yoga entspannen soll, wäre eine kalte Oberfläche aus PVC unpassend.

Yogaball Test

Yogabälle im Vergleich

Der Pezziball

Der Pezziball wird häufig von Laien als eigene Art von Gymnastikball missverstanden. Allerdings ist der Name auf das Unternehmen Ledragomma zurückzuführen. Die italienische Marke produzierte den ersten Gymnastikball und nannte ihn nach dessen Erfinder Pezzi. Der Pezziball stellt daher lediglich ein Synonym für einen Gymnastikball dar.

Wo liegen die Vor- und Nachteile eines Gymnastikballs?

Die Vorteile

Der Gymnastikball ist nicht nur ein Stuhl, sondern auch ein Sportgerät. Demnach kann der Nutzer mit ihm mehrere Anwendungszwecke gleichzeitig erfüllen. Fehlt ein Stuhl am Esstisch? Zwickt es im unteren Rücken? Möchte das Kind spielen? Erreicht die Schwangere bei gewissen Übungen nicht den Boden? Für all diese und viele weitere Zwecke ist der Gymnastikball geeignet.

Hinzu kommt, dass das Sitzen auf dem Ball zwar anstrengend, aber förderlich für die Rücken- und Rumpfmuskulatur ist. Zwar muss die sitzende Person dauerhaft die Muskulatur des Rückens sowie Rumpfes an- und entspannen, aber das fördert die Durchblutung und trainiert die Muskulatur.

Letztlich ist ein Gymnastikball jederzeit auf- und abpumpbar. Sollte er nicht als Stuhl dienen oder die nächste Sporteinheit ist erst in mehreren Tagen, kann der Nutzer die Luft entlassen und den Ball im kleinen Formfaktor verstauen. Sobald die nächste Einheit ansteht, bläst er ihn mithilfe des Munds oder einer Pumpe innerhalb von Sekunden auf und kann starten.

Vorteile auf einen Blick:

  • vielseitig einsetzbar
  • passt sich dem Körper an
  • fördert die Durchblutung und das Training des Rückens
  • schnell auf- und abgebaut

Die Nachteile

Ein Gymnastikball ist keine Garantie zur Kur eines Rückenleidens. Er dient lediglich als ein Hilfsmittel von vielen, um den Rücken gezielt zu be- und entlasten, damit die Wirbelsäule und deren Bandscheiben eine Durchblutung erfährt.

Hinzu kommt, dass ein untrainierter Laie nicht zu lang auf einem Gymnastikball sitzen darf. Durch das ständige Balancieren des Körpergewichts und der wechselhaften Spannung auf den Muskeln ist der Körper einer untrainierten Person nach spätestens einer Stunde entkräftet.

Letztlich ist der Gymnastikball für untrainierte Laien nicht nur wegen der Belastung des Körpers ungeeignet, sondern auch wegen der Belastungsgrenze des Balls. Ausschließlich hochwertige Bälle weisen eine Belastungsgrenze von 500 kg auf, die meisten jedoch nur 100 kg. Bereits beim Sitzen kann es so zum Platzen des Balls kommen.

Nachteile auf einen Blick:

  • keine Garantie für Besserung von Rückenleiden
  • anstrengend für untrainierte Personen
  • durchschnittlicher Ball ungeeignet für adipöse Menschen

Was sollte ich beim Kauf von einem Gymnastikball beachten?

Damit der Gymnastikball möglichst viel Gewicht trägt und selbst nach mehreren Wochen in Betrieb immer noch ausreichend Luft behält, ist vor dem Kauf auf folgende Punkte zu achten:

Die Größe

Der entscheidende Faktor vor dem Kauf ist die Ballgröße. Diese bezieht sich auf den Durchmesser des Balls. Der kleinste Gymnastikball startet ab einer Größe von 45 cm und ist für Kinder bis 140 cm geeignet. Personen/Kinder zwischen 141 und 155 cm sollten zu einem Ball mit einem Durchmesser von 55 cm greifen. Bei einer Größe zwischen 156 cm und 175 cm sollte der Durchmesser 65 cm betragen.

Personen mit einer Körpergröße zwischen 176 und 185 cm greifen zu einem Ball mit einem Durchmesser von 75 cm. Zwischen einer Körpergröße von 186 cm bis 200 cm ist ein Gymnastikball mit einem Durchmesser von 85 cm empfehlenswert. Menschen, die größer als zwei Meter sind, können höchstens zu einem Gymnastikball mit einem Durchmesser von 95 cm greifen.

Dient der Ball jedoch ausschließlich als Sitzball, empfiehlt sich das Probesitzen. Während des Sitzens sollten die Füße den Boden erreichen und im Knie ungefähr ein 90 Grad Winkel herrschen. Sind diese Voraussetzungen gegeben, ist die Größe passend.

Die maximale Belastungsgrenze

Die maximale Belastungsgrenze von High-End-Gymnastikbällen beträgt 500 kg, aufgrund des Anti-Burst-Systems, kurz ABS. Dabei ist der Ball besonders elastisch, dicker und stabiler als herkömmliche Gymnastikbälle. Hinzu kommt, dass ein Gymnastikball mit ABS gleichzeitig platzsicher ist. Sollte ein spitzer Gegenstand das PVC verletzen, platzt der Ball nicht, sondern die Luft entweicht gezielt. Das minimiert die Verletzungsgefahr.

Die Oberflächenstruktur

Neben einer besonders elastischen und dicken Schicht aus PVS sollte die Oberflächenstruktur Rillen aufweisen, Noppen besitzen oder angeraut sein. Jede dieser Veränderungen der Oberfläche führt dazu, dass der Ball auf dem Boden besser haftet und den Trainierenden gleichzeitig fixiert. Dadurch kann dieser nicht vom Ball rutschen und sich verletzen.

Das Material

Ein Gymnastikball besteht aus PVC, genauer gesagt Kunststoff. Da dieser besonders elastisch ist, stellt er das ideale Material dar. Seltene und teurere Modelle bestehen hingegen aus Naturkautschuk, was hochwertiger, langlebiger und besser für die Umwelt ist. Das spiegelt sich jedoch auch im Preis wider. Bei einem Gymnastikball aus PVC muss der Käufer darauf achten, dass das Modell frei von Schadstoffen ist. Insbesondere wenn Kinder mit dem Ball spielen, ist dieser Punkt auf keinen Fall zu vernachlässigen. Ob der Ball frei von Schadstoffen ist, zeigt ein Siegel von GS oder vom TÜV.

Das Zubehör

Bei einem Gymnastikball sollte der Hersteller nicht beim Lieferumfang/Zubehör sparen. Speziell eine Luftpumpe sollte immer als Zubehör beigelegt sein, denn das Aufpumpen mit dem Mund ist zwar möglich, aber anstrengend. Hinzu kommt, dass der Nutzer mit einer Luftpumpe immer denselben Druck ablesen und wählen kann, wohingegen er beim Aufblasen mit dem Mund den Druck schätzen muss. Weiterhin sollte ein Poster beigelegt sein, auf dem mehrere Übungen für das Training mit dem Ball dargestellt und erklärt werden.

Wie finde ich die richtige Größe für mich heraus?

Die richtige Größe ist abhängig von der eigenen Körpergröße und vom Verwendungszweck. Dient der Gymnastikball als Sitzball, müssen beim Sitzen beide Füße den Boden erreichen und im Knie ein Winkel von circa 90 Grad herrschen.

Bei der Körpergröße dient folgende Tabelle als Orientierung:
  • Körpergröße bis 140 cm, 45 cm Durchmesser
  • Körpergröße zwischen 141 und 155 cm, 55 cm Durchmesser
  • Körpergröße zwischen 156 und 175 cm, 65 cm Durchmesser
  • Körpergröße zwischen 176 und 185 cm, 75 cm Durchmesser
  • Körpergröße zwischen 186 und 200 cm, 85 cm Durchmesser
  • Körpergröße ab 201 cm, 95 cm Durchmesser
Gymnastikball Größen

Gymnastikbälle gibt es in zahlreichen Größen

Wie viel kostet ein Gymnastikball?

Ein Gymnastikball startet bereits ab einem Preis von 15 Euro. In dieser Preiskategorie finden sich bereits hochwertige Produkte, die jedoch mit einem geringen Durchmesser versehen sind. Bei Modellen ab 40 Euro bekommt der Nutzer einen größeren Ball, ein Poster und möglicherweise sogar ein E-Book.

Welche Gymnastikball-Tests von angesehenen Testmagazinen gibt es? Gibt es einen Test von Stiftung Warentest?

Bisher hat ausschließlich die Bild als bekanntes Testmagazin einen Vergleichsbericht veröffentlicht, in dem sie Gymnastikbälle und deren Qualitätsmerkmale beurteilt. Die Stiftung Warentest hingegen veröffentlichte bisher keinen Test, weshalb der potenzielle Käufer stattdessen Rezensionen zurate ziehen sollte. Diese geben nicht nur Auskunft über die Klasse Gymnastikball, sondern auch über das gewünschte Produkt und dessen Schwächen sowie Stärken.

Eignet sich ein Gymnastikball als Ersatz für einen Bürostuhl? Ist er gut für den Rücken?

Ein Gymnastikball stellt, außer für trainierte Hochleistungssportler, keinen vollständigen Ersatz zu einem Bürostuhl dar. Stattdessen ist er lediglich ein temporärer Ersatz. Heißt, der Nutzer kann zwar eine Stunde am Stück auf dem Gymnastikball sitzen, muss sich dann jedoch erholen, da er sonst die Muskeln und die Wirbelsäule zu stark belastet. Daher ist er zwar gut für den Rücken, aber nur wenn dieser auch stark ist. Sollte der Rücken untrainiert und die Person übergewichtig bis adipös sein, schadet der Gymnastikball möglicherweise sogar dem Rücken.

Welche Größe sollte ein Gymnastikball für den Schreibtisch haben?

Der entscheidende Faktor ist ein ausreichend hoher Schreibtisch, bestenfalls ist dieser sogar höhenverstellbar. Dadurch passt der Gymnastikball unter den Schreibtisch und die Oberschenkel oder Knie des Nutzers schlagen nicht an der Unterkante des Tischs an. Deshalb ist keine generelle Größenangabe möglich.

Der Nutzer sollte stattdessen darauf achten, dass der Ball in etwa die Höhe eines Bürostuhls hat, damit er auf ihm bequem sitzen kann und ausreichend Platz unter dem Tisch hat.

Ist eine Halterung sinnvoll?

Gymnastikbälle sind in Fitnessstudios ähnlich gelagert wie Autoreifen. Vier Streben fixieren den Ball auf Kopfhöhe an der Wand und verhindern, dass dieser davonrollt. Sollte die Wand das Gewicht des Balls tragen können und er ist häufig im Einsatz, ist die Installation sinnig. Sollte der Gymnastikball stattdessen seltenst im Einsatz sein, kann der Nutzer auch die Luft entlassen und ihn bei Bedarf aufpumpen.

Welche Trainingsübungen eignen sich für einen Gymnastikball?

Für einen Gymnastikball eignen sich insbesondere Rumpfübungen.

Der Crunch ist hierbei die simpelste Übung, denn bei dabei legt der Sporttreibende den Rücken vollständig auf dem Ball ab. Weil der Ball nachgibt, passt sich der Rücken mit jedem Wirbel an das sanfte PVC an und ist während der Übung gestützt. Nun nimmt der Trainierende die Hände seitlich an den Kopf und rollt sich mit dem Bauch wie ein Igel ein. Bei der vollen Kontraktion entspannt er sich wieder und beginnt von vorn.

Möchte die Person stattdessen den gesamten Körper kräftigen, kann sie auch Liegestützen auf dem Gymnastikball machen. Hierfür stellt sie die Hände schulterbreit auf dem Ball, statt auf dem Boden, auf und spannt den restlichen Körper an. Das verhindert, dass die Körpermitte absackt. Die Arme beugen in einem 45 Grad Winkel zum Torso ein, der Oberkörper berührt den Ball und der Trainierende drückt sich explosiv ab. Selbiges Prozedere wiederholt er mehrere Male. Dadurch trainiert die Person vorrangig die Brust und den Trizeps, aber auch die Rumpfmuskulatur, da diese den Körper auf dem instabilen Untergrund fixiert.

Fitness-Workout + Übungen:

Gibt es einen Unterschied zu Yoga- oder Sitzbällen?

Yoga- und Sitzbälle unterscheiden sich, je nach Körpergröße der Person, wenig bis gar nicht voneinander. Beide Bälle sind mit einer isolierenden Schicht versehen, damit weder das Sitzen noch der Sport mit ihnen unangenehm ist und sie sind entsprechend der Größe auf die Person angepasst.

Was sollte ich beim Einsatz von einem Gymnastikball beachten?

Beim Einsatz eines Gymnastikballs ist auf folgende Punkte zu achten:
  1. die Trainingsfläche oder den Boden vorbereiten
  2. jegliche spitze Gegenstände entfernen
  3. den Ball auf die vorgegebenen Bar aufpumpen
  4. Sportkleidung anziehen, falls es ein Yoga-/Gymnastikball ist
  5. die Kleidung nicht wechseln, wenn es sich um einen Sitzsack handelt
  6. mit dem Workout beginnen oder auf den Ball setzen
  7. nach einer Stunde des Sitzens die Gliedmaßen ausschütteln
  8. nach dem Workout die Trainingsfläche säubern
  9. bei Bedarf die Luft aus dem Ball lassen oder ihn in eine Halterung legen

Welche Bezüge sind geeignet? Wann ist der Einsatz sinnvoll?

Für Gymnastikbälle eignen sich Bezüge aus Stoff oder Merino-Wollfilz. Die Bezüge verändern nicht die Struktur des Balls, sorgen stattdessen für mehr Komfort. Im Winter sind sie auf der Haut wärmer, in Fitnessstudios hygienischer, da sie wechselbar sind und der Körper ist nicht in Kontakt mit Kunststoff, falls dieser doch Reste von Schadstoffen aufweist.

Letztlich bietet sich ein Bezug bei mehreren Personen an, die den Gymnastikball nutzen, wenn Person A die Farbe von Person B nicht gefällt oder gern einen Bezug möchte, während die andere Person auf einen verzichtet.

Gymnastikbälle im Vergleich

Gymnastikbälle im Vergleich

Eignet er sich für Schwangere?

Ein Gymnastikball ist ein hervorragendes Trainingsgerät für Schwangere. Diese Personengruppe leidet während der Schwangerschaft unter Rückenbeschwerden oder hat Schwierigkeiten, sich zu bücken. Das Training auf dem Gymnastikball stärkt die Rückenmuskulatur und die Schwangere muss nie völlig auf den Boden gehen, um Übungen auszuführen.

Wie weit sollte man einen Gymnastikball aufpumpen? Welche Pumpe ist geeignet?

Einen neuen Gymnastikball darf der Nutzer beim ersten Aufpumpen nur zu 80 Prozent füllen. Dies ist auf das Material zurückzuführen, das sich erst ausdehnen muss und sonst die Gefahr besteht, dass der Ball direkt platzt. Am darauffolgenden Tag kann der Sporttreibende den Ball vollständig füllen. Zwar gibt der Hersteller einen Richtwert hinsichtlich der Fülle vor, aber dies kann der Nutzer selbst bestimmen. Pumpt er den Ball besonders hart auf, rollt er einfacher davon. Füllt er hingegen weniger Luft ein, ist der Ball weicher und rollt seltener davon. Stellt der Gymnastikball einen Sitzball dar, muss er sogar etwas weicher sein, da das Sitzen auf ihm sonst unangenehm ist.

Für das Aufpumpen eignet sich eine Fußballpumpe, ein Blasebalg oder sogar der Mund, was jedoch einige Zeit in Anspruch nimmt.

Wie viel Gewicht hält ein Gymnastikball aus? Wann platzt er?

Ein Gymnastikball hält Kräften bis zu 500 kg stand. Dadurch kann selbst ein adipöser Mensch auf ihm Sport treiben, ohne Angst haben zu müssen, dass der Ball platzt. Der Ball platzt ausschließlich dann, wenn er spitzen oder scharfen Gegenständen ausgesetzt ist. Bei punktuellen Belastungen, die die äußere Membran beschädigen, wirkt ein Vielfaches des Körpergewichts auf kleinstem Raum, sodass der Ball platzt. Handelt es sich hingegen um ein Modell mit Anti-Burst-System, verliert der Gymnastikball nur langsam Luft und ist platzsicher.

Kann man einen Gymnastikball selber nähen?

Einen Gymnastikball selbst zu nähen ist nicht möglich, denn auch durch die feinsten Nähte entweicht langsam Luft und der Ball wird platt. Stattdessen kann der Nutzer sich einen eigenen Bezug nähen. Hierfür nimmt er den gewünschten Stoff, die Maße des Gymnastikballs und näht sich einen eigenen Bezug. Er sollte lediglich darauf achten, dass er einen leicht dehnbaren Stoff wählt, damit dieser sich mit dem Ball dehnt.

Gymnastikball Test-Übersicht und Vergleich: Fazit

Gymnastikbälle sind als Pezzibälle oder Sitzbälle seit mehreren Jahrzehnten bekannt und finden in der Schwangerschaftsgymnastik, im Turnverein oder in Büros Anwendung. Sie sind bunt, leicht und wenn sie auf die Körpergröße des Sitzenden/Trainierenden angepasst sind, ein ideales Hilfsmittel zu einem gesunden Rücken.

 

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