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Fitnesstracker ohne App Test-Überblick, Testsieger, Vergleich und Kaufberatung 2021/2022

Die wichtigsten Punkte im Überblick:
  • Fitnesstracker ohne App erfassen Gesundheitsdaten, Leistungsdaten und können dies, ohne auf eine App angewiesen zu sein
  • Fitnesstracker ohne App sehen sportlich aus, können aber nicht nur ein Fitnessarmband darstellen, sondern auch eine Smartwatch
  • Fitnesstracker ohne App speichern die Trainingsdaten kurzfristig lokal, wohingegen langfristige Analysen nur mit kompatiblen Endgeräten möglich sind

Die Gesundheit ist heutzutage nicht mehr nur das frei sein von Krankheiten, sondern auch die aktive Beeinflussung des Gesundheitszustandes. Um diesen ermitteln oder verbessern zu können, braucht es einen Fitnesstracker, der alle relevanten Daten erfasst und anzeigt. Doch während ein herkömmlicher Fitnesstracker lediglich in der App alle Daten anzeigt, kann ein Fitnesstracker ohne App auch selbstständig die Gesundheitsdaten darstellen.

Fitnesstracker ohne App Test

Fitnesstracker ohne App und Handy Test, Testsieger, Vergleich und Kaufberatung

Fitnesstracker ohne App – Die aktuellen top 5 Bestseller im Vergleich:

Letzte Aktualisierung am 8.12.2022 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

Quarks – Wofür Fitness-App und -Armband deine Daten sammeln:

Was ist ein Fitnesstracker ohne App?

Bei einem Fitnesstracker ohne App handelt es sich um ein Armband oder eine Smartwatch. Beide Geräte sind nicht zwingend auf ein Smartphone und dessen App angewiesen, sondern können auch eigenständig funktionieren und jegliche Informationen erfassen sowie anzeigen.

Wann ist der Einsatz sinnvoll?

Der Einsatz von Fitnesstrackern ohne App bietet sich immer dann an, wenn das Smartphone nicht zwingend bei Sporteinheiten dabei ist, aber Sie währenddessen dennoch Ihre Leistungs- oder Gesundheitsdaten erfassen möchten.

Ferner lohnt sich der Einsatz, wenn der Fitnesstracker sogar Funktionen des Smartphones übernehmen kann und Sie so lediglich den Fitnesstracker, statt das Smartphone mit sich führen müssen.

Letztlich lohnt sich der Einsatz, wenn Sie sich schlicht mehr Komfort beim Fitnesstracker wünschen. Ein Fitnesstracker ohne App ist wesentlich komfortabler durch das integrierte Display und die zusätzlichen Funktionen als ein herkömmlicher Fitnesstracker ohne Display.

Fitnesstracker ohne App und Handy Test

Der Einsatz von einem Fitnesstracker ohne App und Handy ist vor allem vor Personen sinnvoll, die Wert auf Datenschutz legen

Wie funktioniert ein Fitnesstracker ohne App?

Ein Fitnesstracker ohne App ist eine Smartwatch oder ein Fitnessarmband. Beide Geräte ähneln auf den ersten Blick einer Uhr, denn auf dem Display steht die Uhrzeit, während das Armband vorwiegend aus Gummi oder Fluorelastomer besteht, um Schweiß abzuweisen.

An der Unterseite des Hauptkörpers des Fitnesstrackers ist mindestens ein Pulssensor integriert, der die Herzfrequenz erfasst und daraus ableitet, wie der Leistungs- und Gesundheitszustand des Trägers ist. Zusätzlich sammelt er Schritte und zeigt die Kalorien an, sodass Sportler exakt wissen, wie viele Kalorien sie verbrannt haben.

Welche Arten von Fitnesstrackern ohne App gibt es?

Fitnesstracker ohne App sind als zwei Arten erhältlich, wovon die eine ausschließlich auf den Sport spezialisiert ist und die andere auch den Alltag umfasst. Folgende Arten können Sie erwerben:

Fitnesstracker ohne App als Fitnessarmband

Fitnesstracker ohne App als Fitnessarmband stellen die günstigere Art dar und sind besonders bei Sportlern beliebt. Dabei handelt es sich um kleine Fitnesstracker, die in einem Gummiarmband eingefasst sind. Sie erfassen Kalorien, Schritte, den Puls und können sogar spezielle Workouts starten. Sie sind besonders praktisch für Sporteinheiten, denn durch ihren kleinen Formfaktor und das geringe Gewicht stören sie während Übungen nicht.

Dadurch kommen aber auch Abzüge im Komfort einher, denn durch das kleine Display und den geringen Formfaktor ist wenig Platz für die Technik im Fitnesstracker ohne App, weshalb weniger Sportprogramme und Sensoren installiert sind. Zudem können Sie den Fitnesstracker lediglich zum Sport tragen, für den Alltag wirkt er zu sportlich.

Fitnesstracker ohne App als Fitnessarmband

Fitnesstracker ohne App als Fitnessarmband

Fitnesstracker ohne App als Smartwatch

Die zweite und alltagstauglichere Art ist der Fitnesstracker ohne App als Smartwatch. Die Smartwatch ist generell an keine App gebunden, benötigt jedoch für den Start die Verbindung mit einem Smartphone. Sollten Sie kein Smartphone besitzen, können Sie diese Art nicht nutzen. Einmal verbunden, ist es jedoch Ihnen überlassen, ob Sie die Smartwatch allein oder mit dem Smartphone und der App verwenden möchten.

Der Vorteil der Smartwatch gegenüber einem Fitnessarmband ist, dass Sie diese Art von Fitnesstracker nicht nur zum Sport anziehen, sondern auch im Alltag tragen können.

Hinzu kommt der erweiterte Funktionsumfang, denn Smartwatches bieten mehrere Sportprogramme, Schlaftracking und weitere Sensoren.

Fitnesstracker ohne App als Smartwatch

Fitnesstracker ohne App als Smartwatch

Wo liegen die Vor- und Nachteile eines Fitnesstrackers ohne App?

Die Vorteile

Der größte Vorteil der Fitnesstracker ohne App ist, dass Sie nicht auf eine App angewiesen sind, um die Daten erfassen zu können. Während eines Workouts dauerhaft auf das Smartphone schauen zu müssen, lenkt von der eigentlichen Einheit ab und verringert den Spaßfaktor.

Hinzu kommt, dass Fitnesstracker ohne App die Daten lediglich lokal speichern. Keine Cloud, keine Daten an Drittanbieter, sondern lediglich das lokale Speichern von den Trainingsaufzeichnungen. Dies bietet Sicherheit und schützt empfindliche Gesundheitsdaten von Ihnen.

Letztlich kommen Fitnesstracker ohne App immer mit einem Display einher. Dieses zeigt Nachrichten des Smartphones an, falls es gekoppelt sein sollte, gibt Auskunft über die Uhrzeit und zeigt die aktuellen Leistungsdaten während eines Workouts an. Das ist bei Fitnesstrackern, die zwingend auf eine App angewiesen sind, nicht möglich.

Vorteile auf einen Blick:

  • vereinfacht das Ablesen der Daten
  • speichert lokal Gesundheitsdaten
  • übersichtliches Display

Die Nachteile

Fitnesstracker ohne App sind praktisch in der Verwendung, aber völlig unpraktisch, wenn Sie Ihre Daten über einen längeren Zeitraum erfassen möchten. Der Fitnesstracker ohne App nimmt ein Workout auf, zeigt die Leistungsdaten am selben Tag noch an und diese verschwinden nach 24 Stunden. Möchten Sie das Training nach 24 Stunden aufrufen oder genaue Analysen durchführen, ist der Fitnesstracker ohne App ungeeignet. Die Daten auf dem kleinen Display abzulesen, ist mühselig oder sie sind schlicht nicht mehr einsehbar.

Hinzu kommt, dass ohne die Anbindung an eine App schlicht Funktionen verloren gehen. Zwar sind die persönlichen Daten geschützt, aber können Sie diese nicht verwerten, ist der Schutz hinfällig.

Letztlich geht mit der fehlenden App-Anbindung auch die Kopplung mit dem Smartphone verloren. Satt den Fitnesstracker ausschließlich zum Aufzeichnen der Workouts zu verwenden, könnten Sie ihn auch einsetzen, um Ihre Benachrichtigungen sich anzeigen zu lassen oder Anrufe zu tätigen. So ist es lediglich ein Fitnesstracker.

Nachteile auf einen Blick:

  • keine Einsicht der Daten nach mehr als 24 Stunden
  • keine langfristige Analyse der Trainingsdaten
  • weniger Funktionsumfang
  • ohne Smartphone ausschließlich ein Fitnesstracker

Was sollte ich beim Kauf von einem Fitnesstracker ohne App beachten?

Damit der Fitnesstracker ohne App trotz geringerem Funktionsumfang möglichst viel bietet, sind folgende Faktoren beim Kauf zu berücksichtigen:

Gewicht

Fitnesstracker ohne App sind am Handgelenk und sollen während der Sporteinheit nicht stören. Deshalb müssen sie so leicht wie möglich sein. Bestenfalls wiegen die Geräte maximal 30 g und sind somit am Handgelenk nicht bemerkbar.

Herzfrequenzmessung

Die Herzfrequenzmessung ist die zentrale Funktion der Fitnesstracker ohne App, denn anhand dieser berechnet der Fitnesstracker den Kalorienverbrauch oder zieht Rückschlüsse auf den Gesundheitszustand.

Bestenfalls erfolgt die Messung in Echtzeit, wohingegen die meisten Geräte den Akku schonen und nur im Rhythmus von zehn Sekunden oder in größeren Abständen die Herzfrequenz messen.

Von Geräten mit manueller Messung sollten Sie absehen, dies ist schlicht zu unkomfortabel.

GPS

Der Fitnesstracker ohne App muss ohne ein Smartphone die zurückgelegte Distanz des Trägers ermitteln, denn statt sich auf die genauen GPS-Daten des Smartphones zu verlassen, muss der GPS-Chip im Fitnesstracker exakt die Position zu bestimmen. Ist er nicht vorhanden, können Sie keine Trainingseinheiten aufnehmen und das Gerät errechnet lediglich aus den Gyroskopsensoren, welche Distanz Sie zurückgelegt haben. Dies ist deutlich ungenauer als die GPS-Daten des Satelliten.

Höhenmesser

Der zweite Sensor misst nicht nur die Position des Fitnesstrackers ohne App, sondern auch die Höhe. So können Sie beim Wandern die Höhenmeter aufnehmen oder der Fitnesstracker erfasst, wie viele Etagen Sie heute geschafft haben. Besonders Sportler, die Bergsprints laufen oder Bergetappen fahren, profitieren von einem integrierten Höhenmesser.

Schlafanalyse

Schlaf ist für Sportler entscheidend, denn der Muskel wächst nicht während des Trainings, sondern in den Erholungsphasen. Die beste Erholungsphase ist der Schlaf. Er sollte nicht nur acht Stunden betragen, sondern muss auch hochwertig sein, denn ein tiefer Schlaf regeneriert den Körper. Deshalb sollte der Fitnesstracker ohne App auch die Schlafdaten erfassen können.

Ist ein Pulssensor und Blutsauerstoffsensor integriert, kann der Fitnesstracker exakt bestimmen, wie hoch die Schlafqualität war. Aber auch für weniger sportliche Personen ist diese Funktion praktisch, denn so können Sie sich erklären, warum Sie an einem Tag fitter oder schlapper sind und möglicherweise ein Schlafdefizit haben.

Schutzklasse

Die Schutzklasse definiert, wie wasser- und staubfest der Fitnesstracker ohne App ist. Die Schutzklasse ist gekennzeichnet mit dem IP-Standard, der über zwei Zahlen verfügt. Zahl eins steht für die Staubfestigkeit und sollte immer sechs betragen. Ab dieser Zahl ist das Gerät staubfest, vorher könnten Staubpartikel eindringen und den Fitnesstracker ohne App beschädigen.

Die zweite Zahl hingegen drückt aus, wie wasserfest das Gerät ist. Sie sollte mindestens acht betragen, damit selbst kurzfristiges Untertauchen dem Fitnesstracker nicht schadet. Möchten Sie hingegen mit dem Gerät schwimmen, sollten Sie zu einer noch höheren Schutzklasse greifen, um einen Geräteschaden auszuschließen.

Display

Das Display des Fitnesstrackers ohne App zeigt jegliche Leistungsdaten an und sollte so groß und leserlich wie möglich sein. Besteht es nur aus einzelnen LED, die leuchten, kann der Fitnesstracker nicht genügend Informationen der Trainingseinheiten anzeigen.

Sportmodi

Der letzte Faktor vor dem Kauf ist die Anzahl der Sportmodi, die der Fitnesstracker darstellen kann. Sind Sie sportlich aktiv und starten unterschiedliche Workouts oder probieren gern etwas Neues aus, sollten Sie zu einem Modell mit möglichst vielen Sportmodi greifen. Wissen Sie hingegen, dass Sie den Fitnesstracker lediglich zum Laufen, Radfahren oder Schwimmen kaufen, können Sie auch ein Gerät wählen, das sich auf dieses Feld spezialisiert hat.

Wie viel kostet ein Fitnesstracker ohne App?

Fitnesstracker ohne App sind bereits für 50 € erhältlich, aber die Geräte in dieser Preisklasse sind nicht zu empfehlen. Für circa 80 € bekommen Sie einen hochwertigen Fitnesstracker ohne App, wohingegen die besten Modelle mindestens 120 € kosten.

Welche Tests zu Fitnesstrackern ohne App von angesehenen Testmagazinen gibt es? Gibt es einen Test von Stiftung Warentest?

Bisher testete ausschließlich die Computerbild als angesehenes Testmagazin Fitnesstracker ohne App. Von der Stiftung Warentest oder anderen Testmagazinen erschien kein Test zu Fitnesstrackern ohne App. Dennoch können Sie die Geräte selbst anhand von Rezensionen oder der Kauffaktoren bewerten und sich ein eigenes Urteil bilden.

Fitnesstracker Test bei Galileo:

Was sollte ich beim Einsatz von Fitnesstrackern ohne App beachten?

Damit der Fitnesstracker Sie während der Sporteinheit unterstützt, achten Sie auf Folgendes:
  • den Fitnesstracker laden
  • das Gerät aufgeladen anziehen und dabei möglichst eng auf der Haut aufliegen lassen
  • das gewünschte Programm starten
  • Sport treiben
  • Sporteinheit beenden und die Leistungsdaten kontrollieren sowie aufschreiben
  • abends entweder erneut laden oder zur Schlafanalyse anziehen
  • vor dem Duschen ausziehen, falls die Wasserfestigkeit nicht hoch genug ist

Fazit

Fitnesstracker ohne App bieten mehr Sicherheit, da sie lediglich die Daten lokal speichern.

Der große Nachteil an Fitnesstrackern ohne App ist allerdings, dass sie darüber hinaus wenig Speichermöglichkeiten bieten. Die Anbindung an Apps lässt zwar eine potenzielle Gefahr zu, bietet aber so viele Funktionen im Austausch, da Sie Fitnesstracker ohne App lediglich zum gelegentlichen Sporttreiben verwenden können.

Quellen und weiterführende Links:

 

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